Unser großes Kirchenkonzert

In sakralen Kirchenbauten kann uns eine Stimmung so tief ergreifen wie es an kaum einem anderen Ort in unserer Welt möglich ist. Sicher liegt dies an der Wirkung, die die Kombination eines großartigen Kirchenbaus und einer be- wegenden Predigt oder eben einer erhabenen Musik, auf uns hat.

An diesem Abend wurden die Zuschauer von einer solchen besonderen Stimmung tief berührt. Langer Applaus am Ende und Zugabe-Rufe, die doch in einer Kirche eher untypisch sind, zeugten hiervon.

Das gut 90-minütige Konzert bildete den musikalischen Abschluss im Jubiläumsjahr 2017 und war eingebettet in das „Fest für die Musik“. Unser Verein ist von Beginn an bei dieser Veranstaltung dabei – und dies sind bereits 20 Jahre.

Das Konzert fand in der voll besetzten Stadtkirche statt. Insgesamt 35 Musiker spielten in verschiedenen Formationen ein bemerkenswertes Programm, das einige Höhepunkte zu bieten hatte.

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Unserer Musikanten werden mit Speis und Trank belohnt

11.10.2017 – es geschah am hellichten Tage…

Zwei Musiker des Vereins machten sich am Dienstag zur Mittagszeit ins evangelische Gemeindezentrum in Langen auf, um den Senioren, die sich hier jeden Woche am Dienstag einfinden, ihr Mittagessen und den Kaffee zu versüßen.

Nach der Gebetbegleitung spielten die beiden erst zusammen und dann abwechselnd eigene Stücke. Schöne Walzermelodien und flotte Polkas standen auf dem Programm.

Die etwa 50 anwesenden Senioren hatten eine nette Abwechs- lung  und unsere Spieler ihre Freude am Spiel.

Wie vielleicht früher die durch die Lande fahrenden Musikanten wurden auch die beiden Spieler Ingeborg und Martin mit einer warmen Mahlzeit und schließlich mit einer guten Flasche Wein belohnt. Sage nur einer: Musizieren sei eine brotlose Kunst!

Auftritt auf einer privaten Geburtstagsfeier

Jubel, Bravorufe und tosender Applaus – ausgelassene Stimmung und fröhliche Gesichter – wann darf man das schon mal als Freizeit-Musiker genießen?

An diesem 8.10. brachten die Tastendrücker die ca. 50 Geburtstagsgäste jedenfalls aus dem Häuschen.

Um 15 Uhr war alles angerichtet, wie man auf dem Bild unten sieht (leider ist unsere Tanja nicht zu erkennen). 10 Musiker (von 12) hatten sich an diesem Sonntag die Zeit genommen, um die Geburtstagsfeier mit ihrem schönen Spiel zu krönen.

Erst einmal spielten und sangen alle „Happy Birthday“ zu ehren der Jubilarin. Im ersten Teil wurden dann Stücke wie der Bergsommer, True love oder Griechischer Wein von Udo Jürgens gespielt.

Dabei war auch das Lied Ein bißchen Frieden, das als deutscher Beitrag zum Eurovision Song Contest 1982 den ersten Platz erreichte. Das Lied wurde von Ralph Siegel komponiert und von Nicole gesungen.

Nach einer kurzen Pause begeisterten die Musiker das Publikum dann mit dem Schneewalzer, den Boogie for Roman oder dem französischen Beitrag Hinter den Kulissen von Paris.

Alle Teilnehmer waren sich beim gemütlichen Zusammensein  danach einig, dass dies ein sehr gelungener Auftritt war und man den Musikgeschmack des Publikums voll und ganz getroffen hat.

Langener Markt

Ganze 4 Stunden Musik – von 13 Uhr bis 17 Uhr spielten wir fast ohne Pausen mit unseren Akkordeons am Langener Markt auf. Das war eine große Leistung und Kraftanstrengung, die sich aber auch sehr gelohnt hat. Danke an alle, die musikalisch teilgenommen haben, aber auch an die vielen Helfer, ohne die nichts geht.

Direkt gegenüber dem Kaufhaus Braun hatten wir bereits morgens um 9 Uhr begonnen unseren Stand aufzubauen. Das Aufbauteam konnte noch die sonntägliche Morgenruhe, die morgendliche Frische, aber auch die ersten Sonnenstrahlen des Tages genießen. Nach dem Aufbau gabs dann erst mal einen duftenden heißen Kaffee und frische Brezeln.

Wie stets verdichtete sich dann ab mittag der Publikumsverkehr auf der Bahnstraße. Die Bänke am Kaufhaus Braun, direkt vor unserem Stand, waren ab 13 Uhr voll besetzt mit Gästen, die sich bei Bratwurst und Getränk an unserem Akkordeonspiel erfreuten.

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Pfarrfest am 27. August in Klein Krotzenburg

Schwül-warm war das Wetter als fünf Mitglieder des Vereins sich am Sonntag, den 27.  August gemeinsam auf den Weg nach Klein- Krotzenburg machten, das an der Außengrenze Hessens liegt.

Die dortigen Organisatoren luden uns bereits vor einigen Wochen als Gäste ganz herzlich zu ihrem Fest ein. Und so freuten wir uns schon lange auf die Fahrt dorthin.

Ab 16 Uhr spielte das Akkordeonorchester Klein-Krotzenburg im Festzelt im Pfarrgarten auf. Bewundernswert mit welcher Ausdauer: bis zum Ende um ca. 19 Uhr gab es nur kleine Pausen.

Man merkte dem Spiel an, dass die Spieler nicht zum ersten Mal zusammen musizierten. Bereits 10 Jahre gibt es diese Formation und einige Spieler brauchten trotz der vielen Musikstücke keine Noten.

Auch die Freude war den Akkordeonisten ins Gesicht geschrieben. An diesem Nachmittag konnten alle Zuschauer

Musik, die aus dem Herzen kommt, mit erleben. Geboten wurdeden zahlreichen Gästen neben Schlagern, Oldies und Gassenhauern auch schöne Walzermelodien.

Das Besondere an diesem Musiknachmittag war die Gesangsbegleitung sowie die Unterstützung am Bass und Schlagzeug. So wurde der Auftritt zu einer runden Sache.

Unsere Dirigentin Frau Beate Rettig-Horch wurde sogar spontan aufgefordert, auch einmal das fremde Ensemble zu dirigieren. Aus ihrem ruhigen, arbeitsfreien Nachmittag wurde somit zeitweise nichts. Ebensowenig konnte sich der örtliche Pfarrer ausruhen: er wurde auf die Bühne beordert, begeisterte dann aber alle durch seine Gesangseinlage.

Wir aus Langen waren alle mitgerissen von der ausgelassenen Stimmung im Festzelt. Vielleicht ergeben sich zwischen unseren beiden Vereinen auch noch engere Bande bis hin zu gemeinsamen Auftritten und Veranstaltungen.

Helfer Gartenfest

Über 50 Gäste konnte die 1. Vorsitzende des Vereins Frau Beate Rettig-Horch an diesem Samstagnachmittag in ihrem schönen Garten begrüßen.

Der Harmonika-Spielring Langen 1937 e.V. bedankte sich mit diesem Gartenfest bei allen Helfern, die mit ihrem engag- ierten und überschwenglichen Einsatz den Besuch unseres französi- schen Partnervereins Accordéon Club du Centre vom 25. bis 28. Mai 2017 zu einem beeindruckenden Erfolg geführt haben.

Bei herrlichem Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen begann das Fest um 17 Uhr.

Die fleißigen Aufbauhelfer, denen an dieser Stelle Dank gesagt sei, hatten zuvor Tisch und Stuhl, Getränk und Grillgut, Dekoration und Zelt wohl vor- bereitet. Gute Laune brachten die Gäste mit.

Es gab reichlich leckere Grillwurst und Fleisch, viele selbstgemachte Salate und eine Menge süße Nachtische aller Art. Bier und Wein und allerlei andere Getränke blieben nicht lange ungenutzt stehen.

Schnell fanden die Gäste, die vor allem aus Langen und Dietzenbach kamen, zueinander. Auch ein kurzer Regenschauer konnte die gute Stimmung nicht vertreiben. Gegen die anziehende Kühle am Abend wussten die Gäste sich mit einem Lagerfeuerchen zur Wehr zu setzen. Bis spät in den Abend klönten viele noch zusammen.

Das Gartenfest zeigte einmal mehr, dass die Mitglieder und alle Freunde des Vereins durch das unsichtbare, aber feste Band der Liebe zur Akkordeonmusik miteinander freundlich und herzlich verbunden sind.

Auch wir waren auf dem Ebbelwoifest 2017

Erst die „Arbeit“ dann das Vergnügen –

Am Freitag, den 23. Juni probte erst einmal das 1. Orchester fleißig wie immer neue Musikstücke ein. Das Be- sondere war aber diesmal, dass die Übungseinheit diesmal in Langen und nicht in Dietzenbach statt fand. Denn einige der Spieler wollten sich nicht das Feuerwerk auf dem Langener Ebbelwoifest entgehen lassen.

Also ging es direkt von der Probe aufs Fest auf ein Glas Ebbelwoi und eine Bratwurst.

Am Montag folgten einige Musiker der „Tastendrücker“. Sechs Mitglieder trafen sich am „Kulturhaus Altes Amtsgericht“ und spazierten gemeinsam zum Fest. Man fand ein nettes Plätzchen und ließ es sich gut gehen beim Schoppe und einem Handkäs mit Musik.

Alle hatten eine Menge Spaß und freuen sich auf die großen Orchesterferien. Mitte August geht es dann wieder los mit den Proben.

Besuch des ACC im Mai 2017

Unser Partnerverein Accordéon Club du Centre aus Tours zu Gast vom 25-28. Mai 2017

Die Nacht war für alle zu kurz, denn man feierte feucht-fröhlich am Vortag nach dem großartigen Konzert im Biergarten weit in die Nacht hienein. Unnachgiebig jedoch rückte der Tag und die Stunde des Abschieds heran. Schließlich stand der letzte Programmpunkt, nämlich das gemeinsame Frühstück für etwa 90 Teilnehmer um 9 Uhr im Siedlerheim auf dem Programm. Die Vereinsmitglieder hatten sich noch einmal richtig ins Zeug gelegt und ein reichhaltiges Frühstücksbufett zusammengetragen.

Die Vorsitzenden der Vereine hielten kurze Schlussworte des Dankes und der Freude – Freude über eine überaus gelungene Erneuerung der Freundschaft. Der Dank galt besonders den Mitgliedern, die im Vorbereitungsausschuss monatelang dieses Event vorbereiteten: Jürgen, Volker, Michael, Michaela, Larissa, Wilfriede und Hans aber besonders Beate Rettig-Horch ohne die dieses Treffen so nicht zustande gekommen wäre.

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Tag der offenen Tür und Musik-Café

Großer Andrang von Jung und Alt …

Schier überwältigt waren die Veranstalter von dem heftigen Andrang der Gäste an diesem völlig verregneten Sonntag, den 7. Mai 2017.

Zum 80. Vereinsjubiläum präsentierte der Harmonika Spielring im Kulturhaus Altes Amtsgericht  einen Tag der offenen Tür und die Ausstellung zur Vereinsgeschichte.

Mehr als 60 Gäste strömten herbei, um sich von 13 bis 17 Uhr die Instrumenten-Ausstellung anzuschauen oder sich den Aufbau der unterschiedlichen  Modelle (Akkordeon, Melodica und Handharmonika)  erklären zu lassen . Wer wollte, durfte auch mal Probespielen. In einem eigens aufgebauten Kinoraum wurden interessante Filme über den Instrumentenbau oder den bekannten deutschen Harmonikahersteller Hohner aus Trossingen in Baden-Württemberg gezeigt.

Viele Gäste spazierten auch durch die Gänge des Hauses und schauten sich die liebevoll zusammengestellten Bilder und Texte zur Vereinsgeschichte des 80-jährigen Vereins an. In Wort und Bild erhielten so die Besucher einen eindrucksvollen Überblick über das rege Vereinsleben des Spielrings damals und heute.

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Vier Musiker der HSL besuchen das Musik-Café in Pfungstadt

Wenn einer eine Reise tut …

kann er viel erleben. Noch besser ist es, wenn vier Menschen sich   auf eine kleine Reise aufmachen. So geschehen am Sonntag, den    2. April an dem vier Mitglieder des HSL die Akkordeonfreunde in Pfungstadt besuchten.

Grund für unsere neugierigen Mitglieder war das Musik-Café, das jährlich in Pfungstadt ausgerichtet wird. Da auch unser Verein mit Beginn des Jahres ein solches Musik-Café ins Leben gerufen hat,  war die Neugier groß, wie denn die Musikfreunde in Südhessen ein solches Event organisieren. Warum sollte man sich hier nicht Anregungen holen? Natürlich wollten alle auch einen schönen musikalischen Nachmittag erleben.

In Pfungstadt wird das Musik-Café schon seit zwanzig Jahren durchgeführt. Eine großartige Leistung, der jedoch seinen Preis verlangt. Wie sagte doch der Moderator nachdenklich: „in den  zwanzig Jahren sind auch wir Spieler zwanzig Jahre älter geworden.

Organisiert wird diese Veranstaltung von der dortigen Spiel- vereinigung Da capo. Da capo ist ja eine Spielanweisung in einem Musikstück und bedeutet von der so bezeichneten Stelle an von vorne (da capo) zu beginnen.

Um 15 Uhr ging es mit sicher 50 Gästen an vollbesetzten Tischen los. Das Musikprogramm war bunt gemischt und kurzweilig. Bis zur Pause wurde etwa die Russische Fantasie von Jörg Draeger oder eine Karl May Suite von Martin Böttcher gespielt. Zwei junge Kinder trauten sich auch als Solisten auf die Bühne. Nach der Pause hör- ten die Gäste ein Nachwuchsensemble unter der Leitung des engagierten Eduard Ungefucht. Zum Schluss gab es Frank Sinatra in concert oder den Secon Waltz von Dimitri Schostakowitsch (arrangiert von Otto Eckelmann).

Der leckere Kaffee und Kuchen rundete den schönen Nachmittag ab. Mit frischen Eindrücken und neuen Ideen kehrten unsere Spieler nach zwei Stunden wieder nach Langen zurück.

 

Musik-Café im Siedlerheim

15 begeisterte Musikanten und Zuhörer fanden sich um 15 Uhr zu unserem zweiten Musik-Café im Siedlerheim ein. Die anwesenden Musiker waren wieder gespannt im neuen Musik-Café ihre eigenen musikalischen Auftritte zu proben und aufeinander abzustimmen.

Besonders einige Tastendrücker des Vereins trauten sich zu fünft ans Spiel vor Publikum. Einige Stücke wie der „Griechische Wein“ den Udo Jürgens nach einem Urlaub auf Rhodos in nur 20 Minuten komponierte, der „Schneewalzer“ oder der „Bergsommer wurden von den Spielern flüssig präsentiert. Diesmal klappte auch der „Boogie for Roman“ oder  „Ein bißchen Frieden“, der Siegertitel des Eurovision Song Contest im Jahre 1982 besser als beim ersten Auftritt vor 6 Wochen.

Auf den Besuch unseres französischen Partnervereins im Mai stimmte Beate Rettig-Horch gefühlvoll mit französischen Schlagern und Musette-Walzern ein.

Außerdem trauten sich noch andere Spieler Solos zu spielen. Martin Kasperzyk präsentierte die bekannten Titel „Que sera sera“ und das „Trompetenecho“ von Slavko Avesnik. Gespielt wurde auch der Titel „Marina, Marina“, der im Jahre 1959 von Rocco Granata veröffentlicht wurde, sowie der „Libellenwalzer“, den Ingeborg König vor bereits 40 Jahren als Jugendliche spielen lernte.

Mit dabei war auch Martin Potreck. Er spielte sehr beeindruckend virtuos einige Musikstücke aus seinem Repertoire. Martin, der bevorzugt Jazz  spielt, ist seit sage und schreibe 40 Jahren Mitglied im HSL! Nach der musikalischen Grundausbildung und der Arbeit im Nachwuchsorchester und im Jugendleiterteam spielt er nun seit vielen Jahren in der Landesakkordeon-Big Band Hessen „A-Train“. In unserem ersten Orchester spielt er gerne die 4. Stimme. Er nimmt sich auch immer wieder gerne die Zeit um bei Veranstalt- ungen, wie etwa dem regelmäßigen deutsch-französischen Aus- tausch, dabei zu sein.

Die Zeit verging wieder wie im Fluge. Selbstverständlich gab es guten Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Plätzchen. Durch das Programm führte Beate Rettig-Horch, die auch die neuesten Vereinsnachrichten bekannt gab.

Die Teilnehmer freuen sich bereits auf das nächste Musik-Café am 7. Mai, dann allerdings im Kulturhaus in Langen.

Der ein oder andere schaut bereits weiter in die Zukunft, denn im Juni/juli soll das Musik-Café zum vierten Mal statt finden, und zwar erstmals mit öffentlichem Publikum. Denn die Nachfrage ist da:  bereits jetzt waren einige Nichtmitglieder dabei und weitere Interessenten haben sich fürs nächste Mal angemeldet.

Erstes Musik-Café 2017 im Siedlerheim

Am Anfang des allerersten Musik-Cafés stand ein Gedicht Hermann Hesses: die „Stufen“. Vom Zauber eines neuen Anfanges waren jedenfalls alle Teilnehmer gefangen. Um das Fazit gleich vorweg zu nehmen: die Musiker waren begeistert, im neuen Musik-Café ihre eigenen musikalischen Auftritte zu proben und aufeinander abzustimmen.

Besonders einige Tastendrücker des Vereins trauten sich zu fünft ans Spiel vor Publikum. Einige Stücke wie der „Griechische Wein“ den Udo Jürgens nach einem Urlaub auf Rhodos in nur 20 Minuten komponierte, der „Schneewalzer“, der „Bergsommer“ oder das amerikanische Volkslied „Susanna“ wurden von den Spielern flüssig präsentiert. Bei anderen Musikstücken wie dem „Boogie for Roman“ oder  „Ein bißchen Frieden“, dem Siegertitel des Eurovision Song Contest im Jahre 1982 kam der eine oder andere Spieler dagegen aus dem Takt. Das Musizieren in der Gruppe ist eben etwas Besonderes und man muss lernen, seinen Mitspielern gut zuzuhören. Aber macht nichts: man besprach den Fehler und spielte gleich noch einmal los. Beim zweiten Anlauf klappte es dann.

Auf den Besuch unseres französischen Partnervereins im Mai stimmte Beate Rettig-Horch gefühlvoll ein. Sie spielte französische Schlager, wie „La vie en rose“, „C’est si bon“ und einen Musette-Walzer.

Vanessa Kreis gesellte sich spontan dazu und spielte verschiedene Titel aus der Unterhaltungsmusik. Vanessa ist

eine Spielerin aus dem ersten Orchester, die es des Studiums wegen in die Ferne verschlagen hat, die aber gerade in ihrer Heimat weilte.

Außerdem trauten sich noch zwei andere Spieler Solos zu spielen. Martin Kasperzyk präsentierte den bekannten Titel „Marina, Marina“, der im Jahre 1959 von Rocco Granata veröffentlicht wurde, sowie die „Pretuler Polka“. Ingeborg König spielte u.a. den „Libellenwalzer“. Beate und Martin begeisterten schließlich noch mit „Grüß di Gott Frau Wirtin“ und beendeten mit dem fetzigen „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ den musikalischen Nachmittag.

Ohne Übertreibung kann man feststellen: es war eine rundum gelungene Veranstaltung, denn die Zeit verging wie im Fluge. Auf die bereit gelegten Musik-CD‘s musste nicht zurückgegriffen werden, sie kamen erst am Ende der Veranstaltung als Ausklang zum Einsatz.  Die Musiker füllten zwei Stunden ganz alleine aus. Selbstverständlich gab es guten Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Plätzchen. Durch das Programm führte Beate Rettig-Horch, die auch die neuesten Vereinsnachrichten bekannt gab sowie Martin Kasperzyk.

Die Teilnehmer freuen sich bereits auf das nächste Musik-Café am 5. März um 15 Uhr im Siedlerheim. Das gemeinsame Musizieren macht einfach viel Freude.

Klingender Adventskalender im Siedlerheim

Anruf nach Noten oder wenn das Handy dreimal klingelt …

Offenbar kam das Spiel gut an, denn der Applaus der Gäste war doch sehr eindrucksvoll. Den Spielern des Harmonika Spielring Langen gelang es sogar die Gäste zum rhythmischen Mitklatschen zu bewegen.

Umso länger die Tastendrücker musizierten, umso befreiter, so schien es, spielte der ein oder andere auf. Bis dann der Saal des Siedlerheims widerhallte von den lauten und harmonischen Akkordeonklängen. Ein äußerst gelungener Auftritt.

Überhaupt war dies ein erfolgreicher gemeinsamer Auftritt der drei Langener Musikvereine. Warum finden diese nicht öfters statt? Denn die Musik war abwechslungsreich, so dass die Zeit viel zu schnell zu Ende war. Vielen Gästen merkte man nach dem Konzert an, dass sie gerne noch weitere Adventsmusik gehört hätten.

Übrigens klingelte das Handy in irgendeiner Tasche eines Mandolinenspielers genau nach der Schlussnote eines Musikstücks  – als ob der unbekannte Anrufer rücksichtsvoll noch den letzten Takt abwarten wollte.