Das große Herbstkonzert des Handharmonika-Club „Ahoi“ Dietzenbach e.V.

Viele, viele Übungs- und Probestunden gehen einem so großen Ereignis voraus: das Herbstkonzert des Handharmonika-Club „Ahoi“ Dietzenbach e.V. war sicher einer der Glanzpunkte in diesem an Höhepunkten sowieso reichen Jahr 2016. Weit mehr als 120 Zuhörer fanden sich zu diesem Konzert der Spielgemeinschaft Langen-Dietzenbach am Sonntag, den 6. November 2016 in der Waldorfschule in Dietzenbach ein. Ein großes Lob muss man allen Beteiligten aussprechen, die ein fast dreistündiges Konzertprogramm auf die Bühne brachten. Marcel Boog führte durch das Programm und verkürzte durch seine Moderation die Zeit, in denen auf der Bühne umgebaut werden musste.

Das erste Orchester unter der Leitung von Beate Rettig-Horch begann mit Stücken aus „Eine kleine Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Hans-Günther Kölz hat dieses Stück für Akkordeon bearbeitet. Danach wurde der „Rojo Tango“ dargeboten.
Wehmut lag dann in der Luft als der letzte Auftritt des Schülerorchesters angekündigt wurde. Leider werden die Schüler in dieser Formation nicht mehr auftreten. Die Schüler spielten „Leichte Variationen über den Flohwalzer“ und „Antons Cha Cha“.
Ganz anders die Steirische Gruppe aus dem Harmonika-Spielring Langen e.V., die dieses Jahr ihr 20 jähriges Jubiläum feiern und hoffentlich noch sehr lange zusammen auftreten werden. Mit ihren steirischen Harmonikas wurde unter anderem der 1809er Marsch oder die Axamer Polka vorgetragen.

In der anschließenden Pause konnten die vielen Zuhörer sich dann bei nichtalkoholischen Getränken stärken. Nach der Pause trat das Dietzenbacher Ensemble auf u.a. mit „The Lord of the Rings“ oder   „Maple Leaf Rag“.

Auch ein Solist war mit an Bord: Arnd Fitterer ließ seine flinken Finger über die Tasten des Akkordeons gleiten und verzauberte mit dem Stück „Flick-Flack“ von Albert Vossen.

Das 1. Orchester beschloss das Konzert dann mit dem „Tanz der Vampire“, „Inspirations“ und „Eloise“. Nach der Zugabe konnte man in glückliche Gesichter sehen. Die Spieler selbst waren sicher erleichtert, dass alles so gut geklappt und sich das viele Üben gelohnt hat.