Erstes Musik-Café 2017 im Siedlerheim

Am Anfang des allerersten Musik-Cafés stand ein Gedicht Hermann Hesses: die „Stufen“. Vom Zauber eines neuen Anfanges waren jedenfalls alle Teilnehmer gefangen. Um das Fazit gleich vorweg zu nehmen: die Musiker waren begeistert, im neuen Musik-Café ihre eigenen musikalischen Auftritte zu proben und aufeinander abzustimmen.

Besonders einige Tastendrücker des Vereins trauten sich zu fünft ans Spiel vor Publikum. Einige Stücke wie der „Griechische Wein“ den Udo Jürgens nach einem Urlaub auf Rhodos in nur 20 Minuten komponierte, der „Schneewalzer“, der „Bergsommer“ oder das amerikanische Volkslied „Susanna“ wurden von den Spielern flüssig präsentiert. Bei anderen Musikstücken wie dem „Boogie for Roman“ oder  „Ein bißchen Frieden“, dem Siegertitel des Eurovision Song Contest im Jahre 1982 kam der eine oder andere Spieler dagegen aus dem Takt. Das Musizieren in der Gruppe ist eben etwas Besonderes und man muss lernen, seinen Mitspielern gut zuzuhören. Aber macht nichts: man besprach den Fehler und spielte gleich noch einmal los. Beim zweiten Anlauf klappte es dann.

Auf den Besuch unseres französischen Partnervereins im Mai stimmte Beate Rettig-Horch gefühlvoll ein. Sie spielte französische Schlager, wie „La vie en rose“, „C’est si bon“ und einen Musette-Walzer.

Vanessa Kreis gesellte sich spontan dazu und spielte verschiedene Titel aus der Unterhaltungsmusik. Vanessa ist

eine Spielerin aus dem ersten Orchester, die es des Studiums wegen in die Ferne verschlagen hat, die aber gerade in ihrer Heimat weilte.

Außerdem trauten sich noch zwei andere Spieler Solos zu spielen. Martin Kasperzyk präsentierte den bekannten Titel „Marina, Marina“, der im Jahre 1959 von Rocco Granata veröffentlicht wurde, sowie die „Pretuler Polka“. Ingeborg König spielte u.a. den „Libellenwalzer“. Beate und Martin begeisterten schließlich noch mit „Grüß di Gott Frau Wirtin“ und beendeten mit dem fetzigen „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ den musikalischen Nachmittag.

Ohne Übertreibung kann man feststellen: es war eine rundum gelungene Veranstaltung, denn die Zeit verging wie im Fluge. Auf die bereit gelegten Musik-CD‘s musste nicht zurückgegriffen werden, sie kamen erst am Ende der Veranstaltung als Ausklang zum Einsatz.  Die Musiker füllten zwei Stunden ganz alleine aus. Selbstverständlich gab es guten Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Plätzchen. Durch das Programm führte Beate Rettig-Horch, die auch die neuesten Vereinsnachrichten bekannt gab sowie Martin Kasperzyk.

Die Teilnehmer freuen sich bereits auf das nächste Musik-Café am 5. März um 15 Uhr im Siedlerheim. Das gemeinsame Musizieren macht einfach viel Freude.