Langener Markt

Ganze 4 Stunden Musik – von 13 Uhr bis 17 Uhr spielten wir fast ohne Pausen mit unseren Akkordeons am Langener Markt auf. Das war eine große Leistung und Kraftanstrengung, die sich aber auch sehr gelohnt hat. Danke an alle, die musikalisch teilgenommen haben, aber auch an die vielen Helfer, ohne die nichts geht.

Direkt gegenüber dem Kaufhaus Braun hatten wir bereits morgens um 9 Uhr begonnen unseren Stand aufzubauen. Das Aufbauteam konnte noch die sonntägliche Morgenruhe, die morgendliche Frische, aber auch die ersten Sonnenstrahlen des Tages genießen. Nach dem Aufbau gabs dann erst mal einen duftenden heißen Kaffee und frische Brezeln.

Wie stets verdichtete sich dann ab mittag der Publikumsverkehr auf der Bahnstraße. Die Bänke am Kaufhaus Braun, direkt vor unserem Stand, waren ab 13 Uhr voll besetzt mit Gästen, die sich bei Bratwurst und Getränk an unserem Akkordeonspiel erfreuten.

Um 13 Uhr erklangen dann die ersten Musikstücke des Tages. Zunächst spielten zwei Einzelspieler auf. Martin Kasperzk spielte alpenländische Polkas;wie die Pretuler Polka oder das Trompetenecho, aber auch Stücke wie den Zillertaler Hochzeitsmarsch und den Klarinettenmuckl.

Danach verzauberten osteuropäische und russische Klänge das Publikum auf der Straße. Nicolai Kastalskij sprach mit seinem Spiel besonders die Freunde dieser eher getragenen und melancholischen Musikrichtung an.

Schon diese beiden Spieler zeigten die Vielfalt unseres Vereins.

Danach waren die Tastendrücker dran, die Stücke wie den griechischen Wein, Hinter den Kulissen von Paris oder den Boogie for Roman  spielten. Die Tastendrücker darf man inzwischen als die schnelle Eingreiftruppe des Vereins bezeichnen. Immer wenn es darum geht, einen Auftritt für eine Geburtstags- oder Familienfeier zu organisieren, sind die Tastendrücker, wenn auch nicht immer in ganzer Mannschaftsstärke, dabei.

Um 15 Uhr füllte sich dann die Bühne mit vielen Spielern aus dem 1.Orchester, die sich erfolgreich gegen die viel zu laute Musik eines Tanzstudios behaupteten. An dem Auftritt hatten alle gut gelaunten Musiker offenbar ihre Freude.

Ab 16 Uhr spielte dann wieder ein Einzelspieler des Vereins, nämlich Martin Potrack mit jazzigen Melodien. Wieder eine ganz andere Musikrichtung.

Viele sehr nette Gespräche haben wir geführt, viele Menschen haben  uns am Stand angesprochen und sich für unser Angebot interessiert.

Ohne unsere Musik würde der unteren Bahnstraße auf diesem Fest sicher etwas wesentliches fehlen.